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Das Mussorgski-Theater

Im Jahre 1833 fand die erste Vorstellung auf der Bühne des Imperialen Mikhailovsky-Theaters, erbaut vom Architekten A. Briullov, statt. Das Gebäude, das gut in das architektonische Ensemble des Mikhailovsky-Platzes eingegliedert ist, wurde zur drittgrößten imperialen Bühne St. Petersburgs. Doch anders als die Mariinsky- und Alexandrinsky-Theater hatte das Mikhailovsky weder ein festes Ensemble noch ein bestimmtes Repertoire oder Genre. Zuerst wurde das Theatergebäude hauptsächlich als Konzertsaal benutzt. In den ersten Jahren fanden hier neben dramatischen Stücken des Alexandrinsky-Ensembles und französischer oder deutscher tourender Gruppen, auch Opernvorstellungen statt.

Im Jahre 1989 wurde das Opernhaus in Staatliches Akademisches St. Petersburger Mussorgski Opern- und Balletttheater umbenannt. Mussorgskis Name wurde dem Theater nicht zufällig verliehen. Die Produktion von „Boris Godunov“ wurde der größte und entscheidende Erfolg auf dem Wege des Theaters, das russische Opernrepertoire zu erweitern. Doch natürlich werden neben den klassischen russischen Meisterwerken auch die großen europäischen Opern aufgeführt. Eine populäre Oper wie Verdis „La Traviata“ erhält hier eine neue Klangfülle und unerwartete Frische.

Inzwischen ist das Mussorgski Opern- und Balletttheater die Nummer Zwei St. Petersburgs. Wenn das Mariinsky ausverkauft ist, können Sie versuchen, im Mussorgski noch Tickets zu ergattern, und haben trotzdem die Möglichkeit, die berühmte russische Opern- und Balletttradition zu erleben. Hier finden Sie das gleiche klassische Repertoire wie im Mariinsky, und auch das Ensemble spielt auf höchstem Niveau.